Der Ratzeburger See ruft…

Der Sommer ist zurück, ein Blick auf den Wind und schon war klar, Dienstag geht’s auf’s SUP über den Ratzeburger See.  Diese Tour wollte ich schon seit Längerem machen, aber wie das so ist….

Also gesagt getan, morgens „Nordi“ auf mein Auto geschnallt, Sachen gepackt… Ups beim Check stellte ich fest, dass ich meine Finne wohl bei unserem Wowa liegen gelassen habe 🤔. Glücklicher Weise hatte ich eine andere Finne mit, für die ich eine neue Schraube brauchte. Glück im Unglück.

Nach der Arbeit dann flott und in Ruhe Schraube gekauft und zur Einsatzstelle in Rothenhusen gefahren Ein Blick auf’s Wasser. Glatt, ein bisschen kabbelig, leichter Gegenwind aber machbar.

Blick von der Wakenitz auf den Ratzeburger See

Auf dem See einen kurzen Schnack mit einem Kajak-Fahrer gehalten, der mir vermitteln wollte, dass ich die Ostseite paddeln sollte, da hätte ich Windschatten. Er war sich dermaßen sicher, dass das die ganze Zeit so bleiben soll. Aber auch ich hatte die Windvorhersage „studiert“ und hörte auf mein Bauchgefühl. Das fand er wohl nicht so gut. Ich schon 😉

Da lag er nun vor mir – der RZsee😇

Ich entschied mich also für das Westufer und paddelte von Badestelle zu Badestelle – kleine Erfrischung für zwischendurch.

Rothenhusen – Groß Sarau: 2,59km

Groß Sarau – Pogeez: 2,28km

Pogeez -Buchholz: 2,57km

Möglichkeit in Buchholz zur Einkehr, wenn man mag (ich mochte heute nicht 😊)

Außerdem gibt es in Buchholz einen Wasserwanderrastplatz. 👍

Buchholz – Einhaus 2,18 km

Die Badestelle in Einhaus kannte ich bisher noch nicht. Klein und idyllisch und mit einem Superblick auf Ratzeburg. Es war wunderbar, das Ziel meiner heutigen Tour zu sehen 🥰

Badestelle Einhaus
Bilck auf Ratzeburg

Einhaus – Ratzeburg: 2,40km

Das Wunderbare am Ratzeburger See ist, dass man immer wieder reine Natur mit allem möglichen Getier sieht, wunderschöne kleine romantische Bootshäuser, aber auch immer wieder die Möglichkeit hat, an den Badestellen oder kleinen Bootshäfen anzulegen.

Nutria oder Biber, das ist hier die Frage. Erinnerung an die Robbe Fridolin kam auf 🥰
Hausboot, der Name ist Programm – leider etwas verstaubt 🤷🏻‍♀️
rechts: Blick auf den Nachbau eines Wikinger-Schiffes und links die Schirmbar RZ🍹 ein schönes Ziel direkt am Ratzeburger See 👍

https://lm.facebook.com/l.php?u=http%3A%2F%2Fwww.schirmbar-ratzeburg.de%2F%3Ffbclid%3DIwAR0sZdj1puR3nI9XnIGnPjjetj46PygLuw-zVO4pc_DeACC8-7QiZfTxGwc&h=AT0Geql17AuR5vv47kkWYl7DLzYZSjAn20jFx7Z8boo1dpJtLRQFkuWfhA6N6UVowJj275BM725g1rZV0H0JMl6M9_XteKctSo3lpnC5Jf5GFg9fJL4hCxFeCdfiyZrfVZ2JzY_cKrM9dPH3aNuK9UJd574Tj5XlUkU

Strecke: 12,02 km

Highlight: der Nutria fast direkt neben mir

Herausforderung: gab heute nicht wirklich eine 😊

Danke: an Matthias und Kai für die logistische Hilfe und Abholen🙏 und Danke an die richtige Wettervorhersage

Glücklich zufrieden. Nun ist der See hinter mir 😃🌞und das nächste Mal vielleicht die andere Seeseite 😇

Rund um Ratzeburg oder eine überraschende 4 Seen-Fahrt

Spontaneingebung am Morgen. Kleine Runde SUPen mit meinem Besuch? 🤔 Wind ideal, also fast nix. Das schrie förmlich nach Ratzeburger See. Dank der OutdoorActiveApp war schnell klar, das die heutige Tour ideal dafür ist. Ideal auch für Anfänger – man kann jederzeit Pause machen und ufernah paddeln und die Strecke ist relativ kurz.

Gesagt getan und schon waren wir in Ratzeburg. Der Einstieg an der Schirmbar war flach und ein wenig steinig. Mit Wasserschuhen kein Problem.

Dörte freundete sich schnell wieder mit Oukai an und los gings im Meditationsschlag – vorbei an der Schlosswiese und durch einen kleinen Seitenarm zum Großen Küchensee.

weiter mit einigen SicherheitsSUPübungen bis zur Badestelle und unter einer Brücke durch in den Kleinen Küchensee.

Hier war ich gefühlt noch nie 🤔. Es ging weiter durch einen schmalen Kanal mit Motorbooten hinter uns. War irgendwie cool, sie durften nämlich nicht überholen – alles entspannt – in den Domsee. Kleine sonnige Pausenstelle gefunden.

Und dann war es ein bisschen mit der Entspannung vorbei, denn der Wind frischte ein wenig auf, kleine Seitenwellen, kurzer Halt am Rudersteg und schwupps waren wir wieder am Startpunkt. Zum Abschluss gab es eine Erfrischung in der Schirmbar. https://lm.facebook.com/l.php?u=http%3A%2F%2Fwww.schirmbar-ratzeburg.de%2F%3Ffbclid%3DIwAR1iWXEZSv4FC_zxTb60uUjtyZEK1WuTKs4rc8IH_rCwe2RolSoMX0omqfM&h=AT3WSKnupVQQOwuBFPaXaQAvuq

Strecke ca 4 km Anleger Ratzeburger See – Küchensee groß und klein – Domsee – Ende=Start

Highlight das superglatte und klare Wasser im Domsee und die Erleuchtung, dass wir durch 4 verschiedene Seen gesupt sind 💡.

Herausforderung – ein bisschen das Anlegen für die Picknickpause. 😇

Danke an Steg Nr. 6 im Domsee für’s spontane Fotoknipsen 🙏 und Danke an Dörte, dass Du das „Neue“ und Ungewisse für Dich getan hast 🤗😘

Der Wind macht, was er will 🤷🏻‍♀️ – kleine Tour um die Tarnewitzer HUK

Heut‘ hatte ich Begleitung 🥰 von meinem allerbesten Freund Osti. Ziel- das, wie schon vor einigen Tagen angekündigte Schiffswrack an der Tarnewitzer HUK.

Also Bretter rauf’s aufs Auto und ab zum Startpunkt an der Weißen Wiek.

Los geht’s. Ich auf Oukai und Kai auf Nordi🥰.

Nach einem guten km erreichten wir das Schiffswrack, welches uns in den verschiedensten Gesprächen bei unserer Tour immer wieder Fragen offen ließ. Dazu mehr. Hier erstmal ein paar Eindrücke. Das war schon sehr eindrucksvoll.

Nach diesem hautnahen Einblick in die Geschichte paddelten wir weiter in Richtung Boltenhagen.

Unterwegs trafen wir einen sportlich ambitionierten SUPer, der uns versuchte weis zu machen, dass das Wrack gar kein Wrack war, sondern nur eine Attrappe, die als Raketenabschussrampe gedient habe. Damit gab ich mich nicht zu frieden und sagte nur: „Dem werde ich später mal näher auf den Grund gehen.“ Später mehr 😉.

Doch wie heißt es so schön. Wir haben die Rechnung bzgl. Windrichtung ohne den Wirt gemacht 🤨, in unserem Fall war der Wirt der Wind, der so drehte, dass wir ihn direkt von der Seite hatten. Schnell war klar, heut‘ geht es nicht bis zur Seebrücke. Nach knapp 5 km strandeten wir an dem übervollen Badestrand von Boltenhagen. Pause 👍 an Strandzugang 14 – hier gab’s Flat White auch mit Hafermilch. 😋Sehr liebevoll und lecker. Gerne wiederholen.

Ich googelte schon mal nach dem Wrack. Und ja, es stand etwas von einem Betonschiff. Ok. Nicht Raketenabschussrampe.🤔

Gestärkt ging’s wieder auf’s Wasser. Geduldig fuhr ich kreuzend auf Oukai in Richtung Spitze der Tarnewitzer HUK. Bei Kai und Nordi lief’s wohl besser. Jedenfalls waren sie mir meilenweit voraus. Meine Geduld ließ auch nach, bis die beiden auf mich warteten. Danke. In diesem Fall galt für mich: Gemeinsam ist besser als allein. 🤗

Vorbei an den alten Spundwänden, kleinen Sandstränden und alten von Kormoranen besiedelten Molen.

Kai kam dann mit ein paar Bootsleuten ins Gespräch bzgl. der Geschichte des Wracks und ja, es war ein Schiffswrack von einem Stahlbetonlastenboot, welches als reiner Schleppkahn diente.

Das Schiff würde dann zu Truppenübungszwecken an den jetzigen Ort gebracht und hier verwittert es nun und dient Touristen so wie wir als Erkundungsort.

Weiterhin erfuhr ich, dass ein weiteres größeres Schiffswrack vor Reddentin bei Wismar liegt. Super, die nächste SUPtour ist in Planung.  💓

Mit Rückenwind ging es in Richtung Weiße Wiek. Aber irgendwie wollte der Wind wohl, dass wir uns noch mal sportlich betätigen und drehte 🤨 auf Gegenwind und nicht zu knapp. Bis hierhin hatte ich heute meine Challenge im Stehendpaddeln geschafft und ich dachte mir, dass ich jetzt das letzte Stück nicht klein beigeben werde. Und so paddelte ich im Schneckentempo zurück zu unserem Ausgangspunkt. (Kai schon inzwischen sein SUP.)

Von der weißen Wiek sind zwei Betonklötze im Wasser zu sehen. Diese dienten früher ebenfalls als Zielobjekte bei militärischen Übungen.

Am Ende rettete ich noch einen Wasserball und den Tag ließen wir später am Hafen ausklingen 🥂🥰.

Strecke: 8,9 km bei allen denkbaren Windrichtungen

Highlight: Das alte Schiffswrack und der Flat white 😋.

Herausforderung: Beibehalten der Ruhe und Geduld auf dem Wasser, auch wenn der andere schon km-weit voraus paddelt 🤔.

Danke: an Kai für den gemeinsamen wunderschönen Tag.😘💓

Salzhaff (Teil 2) – Ein Traum-SUP-Tag, wenn da nicht…

Gestern und auch heute fragte ich mich immer wieder, was eigentlich ein Salzhaff ist. Jetzt hab ich nachgelesen. Also es scheint, dass es nur das eine Salzhaff gibt und es heißt so, weil das Wasser einen gewissen Salzgehalt hat und weil durch Anlandung Salzwiesen entstanden sind. Nachzulesen: https://de.m.wikipedia.org/wiki/Salzhaff

31.7.2022 4:30 Uhr – ich wurde wach und schaute auf die Uhr und dann auf die Windvorhersage. Da beschloss ich relativ schnell, liegenzubleiben, auszuschlafen und die Kaffeeinladung von Martin anzunehmen ☕.

Und für mich – heute glücklicherweise – kam der Wind schon ca. 2 Stunden früher. Ich lag noch im Zelt, als die erste Windböe über mich fegte. Aufatmen, alles richtig gemacht. Auch lernte ich, dass die Windy-App wohl die App ist, die den tagesaktuellen Wind besser anzeigt.

Heut‘ ging dann alles sehr entspannt los und um ca. 10:00 war ich paddelbereit.

Im Hintergrund kann man die Insel Langenwerder erahnen – eine unbewohnte Naturschutzinsel.

Mit ein bisschen Kreuzen ging meine Fahrt heute erstmal in Richtung Kieler Ort (ebenfalls eine Naturschutzinsel). Ich weiß nicht warum, aber es gibt immer wieder kleine und große motorbetriebene Schiffe, die nichts mit Schifffahrtsregeln am Hut haben. Muskelkraft vor Motorkraft- plötzlich egal und der Schwächste hat das Nachsehen 🤷🏻‍♀️. Nach dem ersten kleinen Motorboot, welches mit Höchsttempo in Richtung Kieler Ort fuhr und dann dort auch anlegte 🤨, ging ich sicherhaltshalber in die Knie. Alles gut. Aus der Ferne sah ich ein größeres Motorschiff kommen. Ich war mir irgendwie sicher, dass ich ja nun durch die Fahrrinne bin und alles entspannt ist. Nur hab ich die Rechnung ohne dieses Schiff gemacht. Ich paddelte weiter und das Schiff kam immer näher und näher. Ich dachte nur: ‚Sch…‘ Selbst, als sie mich sahen, reduzierten sie ihr Tempo nicht und fuhren unerlaubter Weise extrem dicht am Kieler Ort vorbei. Folge war, dass ich irgendwie die mindestens 80cm hohen „Heck“wellen überwinden muss. Vertrauen und glauben, dass alles gut wird. Auf einer Wanderruderfahrt hätte ich das Boot längs zu den Wellen gesteuert. Das stand mit dem SUP nicht zur Debatte. Also steuerte ich so, dass die Wellen von hinten kamen und hoffte, dass alles gut geht. Noch eine Welle und noch eine und – vorbei. Puh. Danke Nordi, du bist toll. 😘

Beim Ranzoomen kann man das … Motorschiff erkennen, welches Nachhilfe in den Schifffahrtsregeln braucht. 🤨

Egal – ging ja gut und ich war froh, dass ich meine Rettungsweste umhatte. Ich ließ diese Erfahrung hinter mir und verbuchte sie unter: „Glaub nur an Dich selbst und trau keinem anderen Verkehrsteilnehmer, egal, wie er unterwegs ist.“

Nun begann das eigentliche entspannte SUPen und vor mir das Salzhaff und die mysteriöse verbotene Halbinsel Wustrow.

Eigentlich doch ein romantischer Blick oder?

Bei teilweise spiegelglattem Wasser paddelte ich weiter und manchmal kamen ein paar Dünungswellen vorbei und ein Zweierkajak mit Erik und Heinz an Bord. Wir kamen kurz ins Gespräch. Die Beiden hatten sich gestern auf einer Radtour getroffen. Erik war das erste mal alleine unterwegs und Heinz lud ihn spontan auf die heutige Paddeltour rund um Wustrow ein – wie cool 👍.

Haffbegegnung 🤗

Kurze Fortbildung von Heinz:

In diesem kleinen Wasserarm gibt es bodenbrühtende Kormorane. Die einzigen in Deutschland. Da Naturschutzgebiet fuhr ich weiter.

Heinz berichtete auch, das die Seeseite von Wustrow für ihn immer das Beste ist. Jedoch muss man dort die Tonnen umfahren wegen der Munitionsbelastung. Das möchte ich auf jeden Fall nochmal machen, aber nicht allein.

Es war heute eine tolle entspannte Tour – einzige Hindernisse, die zahlreichen Fischernetze, die es zu erkennen und zu umrunden galt.

Nach guten 10km sah ich Rerik und am Ende etwas rotes – ja es war das Kajak von Heinz.

Ein kurzer Plausch und ich verabschiedete mich und fuhr glücklich zurück zur Surfschule Rerik. 🥰 Und selbstverständlich gab es ein Fischbrötchen zum Abschluss. 😇

Strecke: Boiensdorfer Werder – Rerik (auf der Seite der Halbinsel Wustrow) 12,3 km

Highlight: die wunderschöne seit langem unberührte Natur genießen zu dürfen und … das Ausschlafen 😇

Herausforderung: den Wellen des egoistischen großen Motorbootes Stand zu halten und zu vertrauen

Danke: nochmal an Martin für den frisch gebrühten Kaffee am Morgen und fürs Aushelfen mit Magnesium 🥰 (gute Weiterreise Dir) und vor allem Danke ich meinem Bauchgefühl und meinem SUP, dass sie mich so gut durch den Tag getragen haben 🙏💓 Danke auch an Heinz für die Fotos 😇.

Das Reriker Salzhaff (Teil1) –  alle Aufregung (fast) um sonst😉 oder Rechnen muss man können 🙈

Auf meiner Rundtour um Poel entstand die Idee, das Salzhaff zu erpaddeln an zwei Tagen mit Übernachtung. Der Wind fürs WE war ganz ok vorhergesagt, aber nicht wirklich klar. Die Vorhersage wechselte in Richtung und Stärke. Deshalb ging ich auf Nummer sicher und checkte die Lage in Rerik am Tag vorher. Wo setze ich ein? Wo kann mein Auto stehen?

Freitag 29.07.2022: Auf dem Weg nach Rerik lag Wismar und hier das Surfcenter. Da mein Nordi am Tag vorher durch die Turbulenzen auf dem Wasser ein paar Schrammen abbekommen hatte, ging ich auch hier auf Nummer sicher und fuhr zu Micha. Kurzer Check und schnelle Beruhigung vom Fachmann. Gut für meinen Kopf.

In Rerik machte ich dann einen kleinen Erkundungsspaziergang, ein kurzer Plausch mit einem Surflehrer der Surfschule am Haff. Hier ein paar Eindrücke – Rerik ist immer einen Besuch wert.

Rerik – Salzhaff

Wegen der unklaren Windvorhersage und nach meiner Paddelerfahrung von vorgestern entschied ich mich, so früh wie möglich loszupaddeln.

Mit diesem Sonnenuntergang und „etwas“ Aufregung ab ins Bett.

Samstag, 30.07.2022 – Der frühe 🐦? In dem Moment war das egal, da ich von alleine sehr früh aufwachte. Da war sie wieder – die Aufregung.

Um halb 8 war ich auf dem Wasser. Und später stellte sich heraus, das das gut so war, unabhängig davon, dass ich die Morgenstimmung beim SUPen extrem genieße und aufsauge. 🤗

Start an der Surfschule am Salzhaff

Meine Tour durch das Salzhaff begann mit ein wenig Gegenwind. Das war nicht schlimm, da ich ja wusste, dass ich nach kurzer Zeit im Windschatten fahren werde. Meditativ und entspannt paddelte ich vorbei an kleinen Sandbuchten und naturbelassenen Schilfstreifen und begegnete immer wieder den verschiedensten Vogelarten.

Kleiner Exkurs. Vor ein paar Jahren bin ich genau hier an der Küste gewandert. An diesen Tag kann ich mich noch sehr gut erinnern. Nach Empfehlung ging ich einen Weg, der am Salzhaff entlang gehen sollte. Nur leider war das Schilf so hoch und dicht, dass es nicht weiter ging. So musste ich umkehren und ging an diesem Tag 40km. Heute musste ich nicht umkehren und genoss den Ausblick und die Erinnerung vom Wasser aus.🤗❤️

Nur das Haff und ich 💓.

Nach knapp 10 km erreichte ich um 10:00 Uhr die Surfschule San Pepelone und deren Beachbar. Pause, Kaffee. Und doch noch mal die Entfernung checken, denn ich war auf 24 km eingestellt. 🤔 Aber irgendwie konnte das nicht sein. Ein Blick auf die Canua App und 🙈 verrechnet. Es waren laut App 14km. Egal der frühe Aufbruch war auf jeden Fall gut. So nahm ich mir die Zeit für eine verlängerte Pause und wartete, bis die Beachbar öffnete.

Und weiter geht’s. Doch was sollte das werden? Wind aus Nordwest 🤨. Angesagt war Ost/ Nordost oder Südost. Von West war auch jetzt keine Rede. Na ja. So ist es mit den Naturgewalten. Anfangs waren es nur kleine Windwellen auf denen ich tanzen konnte, doch der Wind nahm zu und es hieß mal wieder kniend „kreuzen“. So kam ich dann irgendwann am Womostellplatz Boiensdorf an. Dieser Spot ist ein guter Surfspot, wenn man einen der beliebten Stellplätze ergattert. Dann ließ der Wind zumindest ein bisschen nach, so dass die Welle kleiner wurde. Doppelpaddel raus und um den Boiensdorfer Werder mit einer neuen Paddeltechnik:

Da ich Seitenwind von der Seeseite hatte, fasste ich das Paddel nicht in der Mitte an, sondern weiter rechts. So konnte ich mit der linken Seite entspannte Bogenschläge machen und mit rechts kurz mitpaddeln. Wieder was gelernt.🥰

So paddelte ich mich um den Werder und wurde dann mit Rückenwind zum Haffcamp getragen. Geschafft nach 15,5 km. 😇

https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/die_nordreportage/Ich-bau-mir-einen-Campingplatz-Neustart-an-der-Ostsee,sendung1249460.html

Der Tag geht zu Ende:

Windvorhersage für morgen, so gut wie kein Wind. 🤔? Dann könnte ich auf der anderen Seite an Wustrow vorbeipaddeln. Schauen wir mal😉.

Mir den Kranichen im Hintergrund sag ich: „Gute Nacht“ 😴.

Strecke: Rerik- San Pepelone- Boiensdorf- Haffcamp 15,5 km

Highlight: die Stille, nur die Natur, das Haff und ich

Herausforderung: geduldig und entspannt zu bleiben

Danke: an alle, die mein SUP mitgetragen haben und Danke an Martin (aus MD, Thailand, Heidelberg 😉) fürs Ausleihen des Gummihammers und für die kommunikative Gesellschaft.

Der Tanz mit den Wellen – SUPen in der Wohlenberger Wiek oder Traue keiner Windvorhersage 🤔

Die Wohlenberger Wiek

Heute wollte ich eine entspannte SUPtour an der Wohlenberger Wiek machen. Die Windvorhersage war gut. Beim Blick aufs Wasser überlegte ich, welche Richtung ich nehme. Nach den ersten Paddelschlägen entschied ich mich, über die Wiek direkt zur weißen Wiek zu fahren. Schwimmweste angelegt und los. Ein bisschen Gegenwind fand ich nicht schlimm. Mit meinem SUP tanzte ich quasi durch die Wellen.

Dies änderte sich aber nach ca. 3 km. Irgendwie wurden die Wellen größer und es hieß, im Knien weiter zu paddeln. Das war ok, ein bisschen Kreuzen und dann erreichte ich den Strand der Weißen Wiek. Hier kann man bei stiller See in Richtung Boltenhagen zu einem Schiffswrack paddeln (für mich heute? 🤔 – Später irgendwann mal😇.)

Da ich überhaupt kein Gefühl hatte, wie sich der Wind entwickeln würde, machte ich nur eine kurze Trinkpause und weiter ging’s im Knien um den kleinen Hafen von Boltenhagen (Hier gibt’s leckere Fischbrötchen. Einige von euch wissen, dass ich Bismarckhering über alles liebe, aber hier kann ich den Aalrauchmatjes sehr empfehlen 🥰😁.)

Fotos von der Weißen Wiek gibt’s leider aufgrund der Wellen keine 🤷🏻‍♀️.

Die Wellen wurden irgendwie nicht kleiner. Aber das Gefühl, von den Wellen mit leichtem Rückenwind getragen zu werden, war unbeschreiblich. Hinter dem Hafen wurde es dann etwas ruhiger (vorerst). Ein paar Schläge im Stehen zum Erholen waren auch drin. 🙏

Doch dann kamen die Wellen immer mehr von der Seite und ich musste Kreuzen und wieder knieend paddeln. Vorbei an der typischen Küstenlandschaft mit Steilküste und kleinen Wäldchen ging es dann weiter.

Mit viel Geduld erreichte ich den alten Anleger bei Wohlenberg, den ich dann entschlossen umrundete, um mich dann von den Wellen in Richtung Strand (Pause, Fischbrötchen 🤗) tragen zu lassen. Ich weiß nicht, ob man es auf dem Bild erkennt. Die 🌊 waren für ein SUP ganz schön groß. Und ich hatte (aus Erfahrung) extrem Respekt vor brechenden Wellen im Flachwasser. Und das war gut so.

Da war es wieder 😋🥰

Gestärkt ging es mit Doppelpaddel und viel Geduld die letzten km in Richtung Ziel. Kreuzen, Kreuzen, Kreuzen 😮 Bei Robert (Surf-Knopf) machte ich aber noch eine Trinkpause. Er erzählte mir dann, das immer so um 14:00 sehr häufig sich das Wetter und somit der Wind ändert. Diese Info werde ich wohl ab heute verinnerlichen. Übrigens ist die Wohlengberger Wiek ein sehr guter Spot zum Surfen lernen. Kann ich aus eigener Erfahrung berichten👍🤗.

Bei wunderschönstem Sonnenschein und Wind😉 erreichte ich dann meinen Start- und Zielpunkt.

Fazit für heute: aus Meditationspaddeln wurde eine SUP-Sporteinheit😜

Strecke: Campingplatz Liebeslaube – Weiße Wiek – Anleger Wohlenberg – Surfknopf – Campingplatz Liebeslaube- 14,9 km

Highlight: Die Wellenschnittigkeit meines neuen SUPs „Nordi“ zu erleben und kennenlernen zu dürfen😉

Herausforderung: Geduld bei 7 km Seitenwellen

Danke: an das Universum, dass es den stärkeren (nicht vorhergesagten) Wind nicht schon früher geschickt hat und Danke an Margit für den Tipp, immer ein Doppelpaddel mitzunehmen – war Gold wert heute 😘

Poel – eine Insel mit Küsten der Unterschiede

Herzlich Willkommen – heut‘ geht’s um die Insel Poel (vielleicht 😉).      19.07.2022 – 6:30 Uhr Abfahrt Campingplatz Liebeslaube.

Was für ein Tag, Sommer, Sonne, Poel – ich komme.

In Timmendorf:   Erstkontakt und „Beschnuppern“ live auf Poel mit Margit und Dorit beim Frühstück, die mit mir heute um Poel SUPen wollen. Wie schön, dass ihr auch so „verrückt“ seid.

Dann ging es zu einer traumhaften Einsatzstelle in Brandenhusen,

vorbei am Faulen See mit Seeadler und wunderschöner Natur und meditativer Ostseestimmung. (Ich liebe das💓.)

Schnell stellten wir fest, das passt mit uns. 🤗👍 So paddelten wir uns km für km im  Meditationsschlag voran, machten Bade-, Trink- und Erholungspausen an den wunderschönen Sandstränden an Poels Westküste. Die Urlaubsstrände ließen an uns vorbeiziehen. 😉

Der Wind meinte es bis Timmendorf Strand gut mit uns. Doch dann durften wir live miterleben, dass Vorhersagen nur wage sind und so drehte der Wind eher als gedacht. OK, irgendwie hatten wir keine Wahl und paddelten, jede so, wie es für sie gut war, bis nach Gollwitz. Hier erreichten wir nach 6 Stunden unser Zwischenziel – Essenspause 👏😇👍.

Da Dorit und Margit beide gesundheitlich etwas angeschlagen waren, entschieden sie sich, hier aufzuhören und den nun folgenden Teil irgendwann nachzuholen. Im Tausch kam dann  Thomas, mit dem es dann durch den langgezogenen und naturbelassenen Breitling ging. Ein wunderschönes Fleckchen Erde 🤗. Pause machten wir hier auf dem Wasser und vertrieben uns die Zeit mit kleinen Wanderpaddel-Sprints 😉. Die 10Minuten für 1 km haben wir nur knapp verfehlt. 🤔 OK, bin ehrlich, es kamen hoch-wichtige paddeltechnische Fragen dazwischen, so dass wir es zumindest auf 11,56Minuten gebracht haben😁. Durch die Brücke in Fährdorf gelangten wir dann zu dem für mich schönsten Fleckchen der Insel ❤️.

Dann noch eine kleine Herausforderung – Seitenwind aus Richtung Kirchdorf – aber auch das meisterten wir. Die letzten km genoss ich sehr und es ist kaum zu glauben, 27 km – einmal um die Insel Poel. Danke ❤️🙏.

Sehr sehr glücklich und kaputt freute ich mich riesig über die Einladung von Margit zum Abendessen. Der Tag endete dann so – ein rundum perfekter Tag ☀️💓.

Strecke: 27 km

Highlight: Seeadler in Sichtweite und Rückenwind nach Gegenwind 🤗

Herausforderung: Selbsteinschätzung meiner Kräfte – und eine Übernachtungseinladung von lieben Menschen ablehnen🥰

Danke:  Margit, Dorit und Thomas, dass ihr mich bei meinem diesjährigen Sommerurlaubs-SUPwunsch begleitet habt. Danke auch an Angelika, die mir diesen liebevollen, herzlichen Kontakt auf Poel vermittelt hat. 🤗🙏

…wenn ich schon mal da bin – Koniks hautnah 🐎🐴💓

Heute habe ich mal wieder erleben können, warum es gut ist, nicht das Fahrrad zu nehmen, sondern lieber zu Fuß zu gehen. Ich wäre wahrscheinlich an den Koniks auf der Geltinger Birk vorbei gefahren. Man sieht einfach mehr und genauer, wenn man wandert und entschleunigt 😇. Aber seht selbst. Ich hatte mir gewünscht, heute Koniks zu sehen, aber so nah auf Tuchfühlung-unglaublich. Ich kann mir gar nicht vorstellen, wie man diese wunderschönen Tiere vor einiger Zeit fast verhungern lassen hat. 🤨

Und auch sonst ist die Geltinger Birk eine Reise wert – ein wunderbares Fleckchen in unserem schönen Schleswig-Holstein.

Und zu guter Letzt gab es dann auch noch meinen lang ersehnten Eierlikörkuchen im Café Lichthof in Falshöft.

Keine Eierlikör- Torte, aber sehr lecker 😋

Strecke: 16,8 Wanderkilometer

Highlight: Tuchfühlung mit den Koniks

Herausforderung: 🤔

Danke für diese unglaubliche Begegnung mit den Koniks. 🙏💖 Danke an die, die sie schützen. 🤗

Frida sucht Fridolin 💖- ein Tag voller schöner Überraschungen

Aufwachen mit Gänsegeschnatter – wie hab ich das vermisst, als ob sie im Sturzflug über mein Zelt fliegen 😁. Entspannt aufstehen – inzwischen weiß ich ja, wie das geht 😉.

mit etwas weniger Gepäck um 9:00 am Strand von Falshöft🥰

Wahnsinn… mit diesem Blick paddelte ich bis zur Spitze der Geltinger Birk, vorbei an zig Feuerquallen (zum Glück nur neben und unter mir) – krass, wie lang teileweise ihre Fäden sind. Und dann waren sie da – springende Schweinswale, weit entfernt, aber deutlich zu erkennen 💓. Und wer hätte das gedacht, auch noch eine Kegelrobbe. Vielleicht war das ja Frida auf der Suche nach Fridolin 😉🤗 Sie war aber wesentlich schüchterner als er und wunderte sich wahrscheinlich über so eine Figur wie mich. Solchen Anblick gab es hier an der Birk wohl nur selten. 😃

… meine Lieblingsstimmung 💖💖💖

Irgendwie ist Zeit relativ bzw. es ist vollkommen egal, wie lang man unterwegs ist oder sein wird, wenn man so gut wie alleine im Meditationsschlag paddelt. Für mich ist es die totale Auszeit vom Alltag. Ich bin mit mir dem Meer und der Natur eins. Das ist das, was ich am SUPen so liebe, denn es geht dabei nicht darum, schnell ans Ziel zu kommen, sondern, langsam einen Paddelschlag nach dem anderen zu setzen. Ich bin sehr dankbar für diesen Moment. 🤗🥰

Die zweite Hälfte meiner Strecke war etwas anstrengender, das Wasser war so „schwer“. Doch gab es in der Weite der Flensburger Außenförde dann noch 2 Schweinswale, die ihren Weg in das offene Meer suchten. 🤗. Und dann sah ich schon den Hafen von Wackerballig und erreichte ganz entspannt mein heutiges Ziel, die Surfschule Wackerbay -ein mir wohl bekannter Ort.

mein heutiges Ziel

Die Idee mit dem Taxi scheiterte (allein für die Anfahrt sollte ich 30€ bezahlen, dabei war meine Strecke ja nur 7 km). Also packte ich meine sieben Sachen und wollte zu Fuß mit SUPrucksack los. Doch dank der Surflehrer kam ich dann entspannt, ohne zu laufen, mit dem Ersatz-Taxi zurück zum Campingplatz.

Hier machte ich dann das, was alle Camper so machen 🤪. Darauf dann:

Strecke: 13,8 km (Falshöft-Wackerballig)

Highlight: die Birk mit ihrer Flora und Fauna

Ins Wasser fallen, wäre heute nicht so gut.- Davon gab es einige auf der Falshöfter Seite 😳

Herausforderung: im Stehen auf dem SUP ohne Handytasche fotografieren 🙈😉 und 13,8 km auf dem Brett zu bleiben ohne „Gehäuse“, weil NSG

Danke an Tako und Rico von der Surfschule Wackerbay fürs Ersatz-Taxi 🤗💓

…und nun fehlt mir nur noch die Eckernförder Bucht. Später vielleicht noch dann noch neue Touren (aber nicht auf diesem Blog) mit meinem neuen SUP – konnte nicht widerstehen 🤷🥰. Es wird gut sein, auch für die Zukunft ein I-SUP zu haben. 😉

Wieder da😇 – Schweinswal oder nicht, das ist hier die Frage?🤔💖

Schön, in bekannte Gefilde zu kommen 😇 – Campingplatz Seehof in Falshöft. Nur die Anreise war etwas luxuriöser genau wie meine Behausung 🙂.

…man hab ich viel Platz hier😃

Und morgen geht es um die Geltinger Birk mit gebührendem Abstand – 200m gelten nur für Motorboote. Manchmal ist es doch gut, die richtigen Personen zu fragen.

Das macht schon mal Lust auf morgen-es ist so gut wie kein Wind angesagt. Deshalb bin ich auch heute hier her gefahren 💖.

Highlight: Ich glaube, ich habe zwei springende Schweinswale gesehen, aber das ging so schnell, dass ich mir nicht ganz sicher bin 🤷. Mal sehen, was morgen noch so geht 😉

Herausforderung: Mit meiner Aufregung klar zu kommen. Ich bin immer ziemlich aufgezogen, was manchmal schwierig für meine Mitmenschen ist 🙈. Schon komisch, eigentlich bin ich doch ein alter Hase nach meiner Ostseetour 🤷, aber ein bisschen Aufregung ist vielleicht auch ganz gut.

Danke an die NABU Naturstation der Geltinger Birk für das nette Infotelefonat.

Meine Packliste:

Vor meiner Tour hab ich auf dieser Seite gute Infos gefunden: https://www.sup.center/ausruestung-fuer-eine-mehrtaegige-sup-tour

Folgende Dinge hatte ich dabei für 2 1/2 Wochen und das war meines Erachtens auch sinnvoll:

Sup mit Paddel (Doppelpaddel, Sitz?), Leasch und Gepäcknetz (evtl. nachrüsten mit Klebe-D-Ringen), evtl. Ersatzfinne, Rettungsweste

Kleiner Wagen mit Luftbereifung (z.B. Oscar), wasserfeste Taschen (es gibt inzwischen auch Gürteltaschen), elektronische Dinge nochmal extra einpacken, evtl. noch Spanngurte und Seil zum anbinden, Karabiner

Übernachten: Zelt, Isomatte, Schlafsack (möglichst leicht und klein)

Kochen: kleiner Kocher, Gaskartusche, Becher, Falttopf, Camping-Besteck, Feuerzeug

Verpflegung: für 2 Tage Notverpflegung, Kaffee, Tee…, Kleiner Salz-Streuer, genügend Wasser, Energiegeber (z.B. Müsliriegel)

Badesachen, Neoprenanzug (je nach Temperatur lang oder kurz), Schwimmschuhe, 2 schnell trocknende Handtücher

Waschtasche: genügend Sonnencreme, Sonnenlippenpflege, was zum Wäsche waschen, und was du sonst brauchst

Kleidung: Regenjacke, Kopfbedeckung, 1 Paar Allroundschuhe, mit denen du laufen kannst und die leicht sind (z.B. Crocs), 1 Allroundhose (z.B. Jogginghose) und was du sonst brauchst (Zwiebelprinzip und Trocknungszeit berücksichtigen-Sportfunktionswäsche)

Elektronik: Handy (Seenotrettung Nummer einspeichern) und Powerbank plus Aufladekabel, Kopfhörer

Sonstiges: 2 Mikrofasertücher (Abwischen des Zeltes und für Geschirr), Brille, Sonnenbrille, Kugelschreiber, wasserdichte Uhr, genug Bargeld, Bankkarte, Ausweis, Papiertüte für Lebensmittel (isoliert gut gegen Hitze), Plastikgefäß, Seil-Schloss zum Abschließen des SUPs und Co (nicht zwingend notwendig, aber beruhigt), Oropax, Taschentücher, evtl. Medikamente, Pflaster

Fazit/ Resümee/ Rückblick – nenn es, wie du willst 😉

Strecke: ca. 253 Paddelkilometer von geplanten ca. 286 km (ohne Kieler Förde) + ca. 9 km zu Fuß und 27 km Autotransport

Zeit: 17 Tage (21 eingeplant)

Highlights-Favorits: das morgendliche meditative Paddeln (nur ich, mein Sup und die Natur); Übernachten auf der Lotseninsel an der Schleimündung; die Begleitung durch die Robbe Friedolin in Richtung Fehmarnsundbrücke; die Begegnungen mit den unterschiedlichsten Menschen

die größten Herausforderungen: Paddeln durch die Wellen mit und ohne Wind (in der Flensburger Förde, dann zur Schleimündung und bei Todendorf); Entscheidungen zu treffen; die eigenen Kräfte richtig einschätzen können, der Rückenwind am Ende beim Zieleinlauf 🏁🌬️

Würd ich das wieder tun? Ja auf jeden Fall.

Warum? wegen der schönen unterschiedlichsten teils naturbelassenen Küstenlandschaften und ich liebe die Bewegung des stehenden Paddelns. Die Entschleunigung ist sehr wohltuend für den ganzen Körper und Geist. Außerdem finde ich es sehr reizvoll, dass man nicht wirklich weiß, was am nächsten Tag sein wird, wo man ankert – der Reiz des Ungewissen, des Momentes und des Minimalismus. Ich habe mal wieder erleben dürfen, was es heißt, mit wenigen Dingen klar zu kommen und Kleinigkeiten zu schätzen bzw. Wertzuschätzen, wie gut es mir gut.

Die Ostsee ist für mich wie ein Magnet. Ich liebe ihre Ruhe und Mystik, aber auch ihre Impulsivität, Kraft und Energie und habe Respekt vor ihrer tlws. Unberechenbarkeit. Gerade kann ich mir ein Leben ohne sie nicht vorstellen. Irgendwie ist die Ostsee auch wie ich – ein Wellenmensch 😇.

Was nehme ich mit? die Geduld und Ruhe aus dem Wellenpaddeln und ab und zu mal Innehalten und nicht einfach drauf los, mal nach links und rechts schauen sowie das sich etwas trauen und sich Vertrauen und die Dankbarkeit 🤗

Was geb ich anderen mit auf den Weg, die ähnliches mit dem SUP vorhaben?

gut vorbereitet in die Tour starten, zumindest was die Bedingungen wie Sperr- oder Naturschutzgebiete betrifft. (eine Seekarte hilft hier enorm weiter), Evtl. Pausentage einplanen und mit einem möglichen Abbruch rechnen. Es ist sinnvoll, ein paar Paddeltechniken zu kennen, um das SUP schnell manövrieren zu können.

Entscheiden, ob ein SUPpaddel reicht oder es evtl. sinnvoll ist, ein Doppelpaddel mitzunehmen?

Aufblasbares Sup finde ich persönlich sinnvoller. Solltest du überlegen, Dir ein SUP anzuschaffen, probiere verschiedene aus (möglich ist das an manchen SUPstationen oder bei einem Kurs) oder frag Deinen Surfhändler des Vertrauens (Danke an dieser Stelle an Frank #surfcenterluebeck). Es gibt inzwischen so viele verschiedene SUPs für die verschiensten Zwecke.

Oscar, mein kleiner Wagen war Gold wert.

Vor der ersten längeren Tour mal eine Ein- oder Zweitagestour mit Gepäck zur Probe machen.

Unterschätze die Sonne und die Entfernungen auf dem Wasser nicht.

Apps, Google Maps und Wettervorhersagen nutzen, aber nicht fest darauf bauen. Vertrau Deinem Instinkt und Deinem Bauchgefühl in dem Moment. Wellen- und Wolkenveränderungen sind wichtige Zeichengeber. Wenn sie sich verändern, verändert sich oft auch der Wind.

Rettungsweste? Sie schadet ja nicht und stört auch nicht beim Paddeln und kann im Notfall Dein Leben retten. (Danke -hier passt es jetzt- an die Fa. Adolf Diercks & Co Lübeck, die vor der Tour noch extrem kurzfristig meine Weste gewartet hat.)

Schätze Deine Kräfte gut ein – wenn möglich ufernah paddeln.

Verpflegung: für den jeweiligen Tag (auch im Sommer gehen Brötchen mit Käse, Äpfel, kleine Gurken) und Notproviant für 2 Tage (z.B. Porridge aus der Tüte, Quinoa oder ähnliche Tütenmahlzeit, Müsliriegel und Studentenfutter); nicht zu viel erwarten von den Verpflegungsmöglichkeiten auf den Campingplätzen – hier gibt es Riesenunterschiede. Genügend Wasser mitnehmen!

Kleidung: auch Frau kommt mit einem Paar Schuhe aus 😃😉… Raus aus der Komfortzone. Alles, was Du mitnimmst, muss auch von Dir auf dem Wasser bewegt werden.

Danke: an dieser Stelle allen, die mich hier im Blog, aber auch sonst in Gedanken begleitet haben. Danke an alle, die mich unterwegs durch kleine oder große Gesten „beschenkt“ und mir damit sehr geholfen haben. Danke den DLRG- Stationen und Surfschulen an der Küste für eure guten und wichtigen Hinweise zur jeweiligen Küstenlandschaft und deren evtl. Tücken. Danke an alle Campingplätze, die immer noch irgendeine Ecke für mein Zelt frei hatten. Danke an Google Maps, Canua und Windfinder, die mir bei der Routen- und groben Tagesplanung sehr geholfen haben. Danke für das Wetter – ich hatte im Großen und Ganzen ziemlich viel Glück. Danke an Kai, dass Du mir gut zugeredet hast, diese Tour trotz meiner körperlichen Maleschen anzutreten. Und zu guter Letzt Danke an mein SUP. Danke an meinen Körper: gut gemacht😘 (auch mit nicht ganz intakter Schulter und rheumatischer Erkrankung sind viele Dinge möglich. Die Devise für mich ist: alles in Maßen und nicht übertreiben.😇🙏)

Ich möchte mich beim NABU Schleswig-Holstein für den Schutz des Lebensraumes Ostsee bedanken und spende 50 Cent pro gepaddelten Kilometer dafür – als kleine Geste, dass ich diese wunderschöne Natur und Lebenswelt von der Wasserseite aus erleben und aufsaugen durfte. Danke.

Danke Gott/ dem Universum/ der unbeschreibbaren Kraft für dieses einmalige Erlebnis. Ich bin mir sicher, irgendjemand/ irgendwas war die ganze Zeit bei mir. 😇🤗

Ein weinendes und ein lachendes Auge 😢🙂…

Vom Wind in den Bäumen geweckt. Da ich eher ein Frühaufsteher bin, wagte ich mich um 4:45 Uhr 🙈 an den Strand, um die Lage zu checken. Ich wusste, der Wind wird wieder zunehmen. Also entschied ich, heute so früh wie möglich loszufahren. Immerhin hieß es: Fahrrinne überqueren und irgendwie bei Gegen- Seitenwind auf die andere Seite des Neustädter Hafens zu gelangen. Ein Angler beruhigte mich und sagte: “ Das schaffst Du.“ Und so war es. Ich nahm zur Sicherheit das Doppelpaddel (Ich hab aus meinen bisherigen Erfahrungen gelernt 😇). Im Nachhinein hätte ich wahrscheinlich auch kniend fahren können. 🤷Kein Schiff, fast kein Mensch weit und breit. 🥰 Es empfiehlt sich, hinter die Seebrücke in Neustadt zu fahren und dann rüber, das ist die schmalste Stelle.

Da musste ich rüber.

Auf der anderen Seite ist ein kleiner Strand. Dort wechselte ich das Paddel und weiter geht’s. Ich durfte heute den Unterschied zwischen anlandigem Wind (Wellen) und ablandigem Wind (spiegelglattes Wasser) direkt erleben. Ersteres hatte ich zum Glück nur in Neustadt 😁.

Heute paddelte ich so langsam wie noch nie und mit so vielen Pausen wie noch nie 😇. Ich genoss jeden Paddelschlag mit einem weinenden und einem lachenden Auge. In Sierksdorf gab’s dann den ersten Kaffee. Ein kurzer Schnack mit den Fischern, den man hier morgens bei der Arbeit zuschauen kann, ergab, dass die Fische, die ich gesehen hatte, höchstwahrscheinlich Seehasen waren.

Wahnsinn, welch eine Ruhe. Irgendwie ein Geschenk, unterstreicht aber auch meine ein bisschen wehmütige Stimmung. Passt schon🙂.

Frühstück in Haffkrug (Reste essen- Brötchen mit Käse 😁)

Strecke: 13 km (Neustadt – Ostseetherme Scharbeutz)💖💖💖

Highlight: das glatte Wasser, die Ruhe und das späte Aufwachen der Touristrände (Wetter nicht so warm wie sonst 😉)

Herausforderung: die Überquerung der Fahrrinne im Neustädter Hafen (war aber gar nicht so schlimm)

Danke: an die Fischer von Sierksdorf für das nette Gespräch und meine Wissenserweiterung 😃, Danke an den netten Italiener für die Zielfotos 😇, Danke für das Angebot einer Frau im Wasser zu einer Pommes-Pause (hab ich nicht angenommen, mir war kalt und ich wollte ans Ziel 🤷)

Danke Wind für deinen letzten Schubs von hinten vor meinem Zieleinlauf 🤗. Coole Sache- das Paddel kann man auch als Segel benutzen. 🙂

Das war’s🙂.

Lächelnd wärmen – „Ich seh‘ die Ostseetherme Scharbeutz -mein Endziel“🤗

Gut, dass ich gestern nicht gepaddelt bin. Ich hätte manche Stellen vielleicht nicht geschafft. Heute war es ok, aber tlw. ganz schön böig.

Ich spürte irgendeine Kraft in mir, so dass ich förmlich flog, als ob mich das Wasser trägt. Relativ zügig war ich in Grömitz. Irgendwie lächelte ich die ganze Zeit-teilweise mit einem breiten Grinsen im Gesicht 😁. Das war gut und beflügelte und vertrieb die Kälte (wenig Sonne heute). Hier ein kurzer zeitlicher Einblick in mein heutiges Paddeln:

6:30 Kellenhusen – Start im Stehen 🥰
12:00 Seebrücke Rettin im Knien – stärkere Böen von Land

Wer weiß, was morgen ist. Vielleicht das letzte Mal Zelt aufbauen?🤔

Und so landete ich für vielleicht mein letztes alleiniges Abendessen auf der Tour bei Jimmys Tapas Bar in Neustadt. Das war der Hammer, sehr lecker😋 und direkt am Wasser:

Strecke: ca. 20 km (Kellenhusen-Neustadt) – noch ca. 13 km (wenn nichts dazwischen kommt, bin ich vielleicht morgen schon in Scharbeutz – wir werden sehen😇.

Highlight: das Gefühl, in Richtung Heimat zu paddeln 💓 und die Küste zwischen Grömitz und Rettin – sehr besondere Steilküste:

Herausforderung: die Buhnen und den Seglerhafen in Grömitz zu umschiffen.

Danke: an Natascha, dass Du Dir die Zeit genommen hast, mich zu treffen 🤗. Danke an den Campingplatz für das spontane Aufnehmen. 🙏

Eigentlich…

Ich weiß nicht, ob es richtig zu hören ist und es soll noch stärker werden heute. 😳

Eigentlich ist NW-Wind eine gute Vorraussetzung jetzt hier weiter zu paddeln, aber auch mit der Windstärke? Eigentlich sagte der Mann von der DLRG: „Kein Problem, wenn man vernünftig fährt.“, aber da waren ja noch die Buhnen und der Seglerhafen, die es galt, sicher zu umrunden. Eigentlich denke ich, dass ich das hinkriegen würde, aber wissen tue ich es gerade nicht, denn ich kenne die Strecke nicht. Eigentlich hab ich doch schon so viele Herausforderungen gemeistert, aber weiß ich, ob es nur bei einer Herausforderung bleibt? Eigentlich bin ich ja fast da, aber ich möchte wenn möglich auch die letzte Strecke genießen und ich kann mir die Zeit nehmen. Eigentlich…

Das waren mir zu viele „Eigentlichs“, und ein Kaffee vor dem Frühstück und Yoga haben ja auch ihren Reiz.🥰 Dank der Campingplatz-Chefin darf ich noch bleiben. Puh. Glück gehabt.🍀 Die Plätze hier sind ganz schön voll.

So nutze ich den Tag auch zum Innehalten und Rückblicken 🧘🏻‍♀️💓. So eine Tour spiegelt das Leben an sich wieder: Losgehen, „Gas geben“, mit Unvorhersehbarem klar kommen/ Alternative Wege finden, Pause machen und weiter gehen, für mich kamen noch Begegnungen und „Geschenke annehmen können“ dazu. Das heutige Geschenk war eine Einladung zum Abendessen von Elke, Thorsten und Paula. 😇

Strecke: —

Highlight: in den Tag hinein leben und Zeit Zeit sein zu lassen 🧘🏻‍♀️😇

Herausforderung: ein Spaziergang in der schwülen Luft. Ich war froh, als ich mein Zelt erreichte 🥵

Danke: an den Campingplatz für die zweite Nacht, Danke an Ute für das gute intensive Gespräch und Danke an Elke, Thorsten und Paula für die Einladung und den kurzweiligen Abend.

Eine kleine Wortspielerei: an den Stränden werde ich oft angesprochen, was ich mach, wohin ich will usw. Ein Mann rief mir hinterher: „Eine Weltreisende“. Der Wind war so laut, ich verstand: „Wellenreisende“ und musste lächeln 😇. Passt 👍🌊

Kein Tag ohne Kraftausdauertraining 🤪

15km Schiebewind – Wahnsinn, wie schnell das geht 👍. Im Stehen war meine einzige Aufgabe heute, ein bisschen auf die Wellen aufzupassen, mich von ihnen schieben zu lassen und mein Sup in der Richtung zu halten um. Teilweise kam ich mir schon fast wie ein Wellensurfer vor🙈. Dazu noch geschmierte Brötchen, mal was anderes als Käse 😁, was will man mehr.

Frühstück in Süssau-Strand

Unterwegs traf ich heute wieder eine Familie im Wasser. Aber die waren so schnell weg, dass ich nicht sagen kann was es war -nur 3 Fische, die aussahen wie Karpfen 🤔. Begleiten wollten sie mich jedenfalls nicht 😉.

Eigentlich dachte ich, ich paddel heute bis Dahme:

Dahme

Aber es lief so gut gerade- ein kurzer Schnack mit Kin von der Surfschule in Dahme und dann ging es doch weiter nach Kellenhusen. Am schönsten war der Teil zwischen Dahme und Kellenhusen – ein schönes Fleckchen Natur. Achtung, Wellenbrecher unter Wasser. Nur etwas flach an der Spitze, so dass ich bei dem Wind lieber ein bisschen mein SUP zog. Nach der Spitze musste ich dann doch noch etwas sportlicher fahren, besser im Knien. Aber hat gepasst 👍. Auch sah ich schon mein heutiges Ziel. 😇

So schön…und weg bin ich 🙂

Mit Seitenwind aber bei flachem Wasser ging es dann meist stehend vorbei am gefüllten Kellenhusener Strand, am Riesenrad vorbei, durch die Seebrücke bis zum Strand am Campingplatz.

Da das Zentrum nicht weit weg war, wagte ich mich ins Getümmel mit dem Ziel „Eierlikörtorte“ (ein kleines Ritual seit meiner ersten Wanderung 🍰). Die Strandpromenade war so voll, dass ich mit den Menschenmassen nicht wirklich klar kam. Aber es gibt ja immer Alternativen.

Strecke: 19,5 km – (Sütel-Kellenhusen) noch 33,3🥰km nach Scharbeutz – Krass wie schnell die Zeit vergeht, eben war ich doch noch in Flensburg und heute beginnt die dritte Woche meiner Reise. 😳

Highlight: die Stimmung am Morgen – nur ein paar Frühschwimmer ansonsten nur ich und die Ostsee

Herausforderung: im Tempo des Rückenwindes mein SUP durch Steine und Buhnen zu manövrieren.

Danke: an Kin und die DLRG für die Zeit, die ihr euch für mich genommen habt 🙏 Danke an die Chefin vom Campingplatz, die mich schon in der Mittagspause auf den Platz ließ. 🤗 Vielen Dank Ute für den Strom zum Laden meiner Powerbank. Danke Ingo für die schönen Erinnerungsfotos und Videos 💓

Mein Mitbringsel – Magnet für den Kühlschrank 😇

Kennst du Fridolin?😇

Frühstückstisch 🥰

So begann heute mein Tag. Wind NW ok und Wellen erstmal auch. Also stand mein Entschluss fest : „Heute fahr ich unter der Fehmarnsundbrücke durch.“

Ganz hinten scheint sie durch – die Brücke

Und so tastete ich mich erst stehend, dann knieend und teilweise sitzend immer näher heran. Die Wellen waren nicht so schlimm. Nur einen Nachteil hatten sie, sie kamen bei direkter Fahrtrichtung total seitlich. Also hieß es mal wieder Zickzack fahren 😳. Rein in die Welle 🌊 und dann schieben lassen. Das verlängerte meine Strecke fast um das Doppelte. Egal, es ging und immer mehr tastete ich mich in Richtung Brücke. Und auf einmal- ich konnte es nicht glauben, sahen mich 2 große Augen an. Ich rief laut: „Eine Robbe, ich hab eine Robbe gesehen.💖“ Aber dabei sollte es nicht bleiben, immer wieder tauchte sie auf und schien mich mit gebührendem Abstand zu begleiten, mal auf der einen, mal auf der anderen Seite. Voll süß. Ich fing an mit ihr zu reden und gab ihr den Namen Friedolin. Eine wunderschöne Erinnerung 🤗. Vor meiner ersten Pause am Großenbroder Weststrand trennten sich unsere Wege.

Der Brücke immer ein Stückchen näher.

Kurz vor der Brücke noch eine kurze Pause und dann war sie da. Ein geniales Gefühl, ich so klein und die Brücke wie ein Fels in der Brandung. Unter der Brücke ließ ich mich dann förmlich von den Wellen und dem Wind durch die Brücke tragen. 💓 Nach der Brücke brach irgendwie alles in mir zusammen: Freude, Anstrengung – ein bisschen Wehmut und Sentimentalität kam auf. Es ging in Richtung Heimat.

Wahnsinn, wie unterschiedlich das Wasser auf der anderen Seite war. Am Anfang konnte ich mich treiben lassen vom Wind, aber! nicht abtreiben lassen! Spiegelglattes Wasser, aber erstmal mit starkem Seiten- und Gegenwind. Alles machbar, heute war dann endlich mal meine rechte Schulter gefordert 🤪. Vorbei an Großenbrode und am Yachthafen ging es nach Sütel. Hier fand ich ein Plätzchen auf einem 4,5 Sterne Campingplatz 😳 (Wo die Sterne waren, fragte ich mich dennoch-aber sehr freundliches Personal immerhin). Ich schnackte noch mit der DLRG wegen der Windvorhersage morgen. Alles gut.

Strecke: ca. 15,8 km – für mich heute mehr, da Zickzackfahrt 😉 (Strandhusen-Sütel) – 200er Marke geknackt 💖💖

Highlight: eindeutig die Begegnung mit der Robbe Friedolin 🤗 und die Durchfahrt durch die Brücke.

Herausforderung: die ersten 2 1/2 Stunden bis zur Fehmarnsundbrücke, das einseitige Paddeln gegen den Seiten- und Gegenwind und dann die doch manchmal extrem hohen Wellen mancher Motorboote und Jetskis 😡.

Danke: an Kai für das Frühbaden und das gemeinsame Frühstück und fürs Eierkochen 🙂 Danke Friedolin für Deine Begleitung. Danke Monika und Marcus für den Hotspot zum Hochladen meines Beitrags von heute 🤗 und dass ich meine Freude über die 200 km Marke mit euch teilen durfte. 🥰

Zu guter Letzt noch eine kleine Begebenheit von heute. Durch Zufall landete ich auf diesem Campingplatz und bei meiner Strandung sprach mich Manfred an. Bist du, die die die lange Tour macht aus dem Radio? Witzig und cool irgendwie 😃.

Gestern: Vom Wind und den Wellen getragen – Augen auf und Übernachtungsjoker

morgendliche Impressionen: in Begleitung von Silke stand ich um 8:00 Uhr auf diesem genialen Wasser. Zusammen begrüßten wir die 4 Himmelsrichtungen und dann ging’s mit Meditationsschlag los.😇

… im Stehen vorbei an Hohwacht, Weißenhäuser Strand, Stützpunkt Putlos (7km zur Sicherheit im Sitzen mit Doppelpaddel, „Man ging das schnell.“😇) und wieder stehend bis nach Heiligenhafen. Die ganze Strecke wurde mir ein Weg im Wasser bereitet in Form von sandigem Untergrund. Nur musste ich immer mal wieder die Augen nach unten richten, um nicht über riesige Felsen zu fahren. 🙂 Heute gibt es mal wieder ein paar Fotos vom Wasser aus. 💓💓💓

Heute war es soweit:

in der Bretterbude Heiligenhafen

Kleiner Exkurs zum Paddeln: ich bin ganz froh, dass ich letztes Jahr einen SUPkurs gemacht hab. Ohne den Bogenschlag wäre ich manchmal ganz schön aufgeschmissen gewesen. Dann wollte ich ja immer noch die Paddel-Stütze lernen. Das ging in den Wellen der vergangenen Tage von ganz alleine, anders übersteht man sie nicht 😉.

Strecke: 31,7 km (Hohwacht/Lippe-Strandhusen/Heiligenhafen)

Herausforderung: vertrauen, dass die Entscheidung richtig ist, so eine lange Strecke zu und einen Schlafplatz finden (in Heiligenhafen gibt es keine Campingplätze 🤔). Ich zog meinen Übernachtungsjoker. Das war Kai, der mich heute mit unserem Womo besuchte. Alternativen wären gewesen, wild zu campen oder in Strandhusen bei jemanden zu klingeln und zu fragen, ob man im Garten zelten könnte.

Highlight: das glatte Wasser über den ganzen Tag 💓, teilweise kam ich mir vor am/ auf dem Mittelmeer und natürlich das Radiointerview am Weißenhäuser Strand.

Das war mein Interviewort 😃

Danke: der Natur für das Wetter und die relative Windstille heute. Danke nochmal an Silke für alles und für den Kaffee 🤗 und Danke an Kai für seinen Besuch. 😘

Wie unterschiedlich doch die Küste ist: Mein teuerstes Fischbrötchen aller Zeiten gab es am Weißenhäuser Strand. 4,80 €. Wahnsinn. Aber so ist das, ich hatte keine Wahl 🤷 .

Grenzerfahrung? – Glück im Unglück😇

Kurze Zusammenfassung meines Tages in einem kurzen Text, den Silke (meine heutige Herbergs“mutter“) in einer Zeitschrift gefunden hat. Vielleicht ersetzt ihr Sandsturm mit Wellensturm😉.

Heute früh bin ich mal wieder um 5:00 Uhr aufgestanden. Ganz entspannt und ohne Hektik packte ich meine Sachen zusammen und ging zum Strand. Seht ihr, was ich sah. Für mich war in diesem Moment klar, nicht gut (ich meine zum paddeln).

OK. Also warten und hoffen, dass der Wetterbericht Recht hatte. So vertrieb ich mir die Zeit ein wenig, aber wirklich ändern an Wind und Wellen tat sich nichts.🤔

Doch dann hatte ich das Gefühl, dass der Wind ein wenig nachließ. Nach einem kurzen Telefonat mit Kai wagte ich einen Versuch in den Wellen. Ich glaube, das waren die höchsten, die ich bisher durchquerte, aber sie waren mit mir, zumindest bis kurz vorm Ende des Schießplatzes Todendorf. Dennoch stand ich unter höchster Konzentration und Körperspannung: in die Wellen rein drehen und im richtigen Zeitpunkt kurz für Erholung sorgen. Die ca. 3-4 km des Militär-Bereiches teilte ich mir in kleine Stückchen auf (bis zum nächsten Baum, Schild etc.). Das half sichtlich und plötzlich sah ich die Abgrenzung vom anderen Ende. Doch dann nahm auch noch der Wind zu. Was sollte ich machen? Da musste ich jetzt irgendwie durch, beruhigend war, dass ich immer den Meeresboden sehen konnte. Also letzte Kraft zusammennehmen und dann erreichte ich den Strand hinter dem Zaun. Puh.

Pause vorm Behrensdorfer Leuchtturm – Erholung- Durchatmen- Überlegen

Ich hatte auch hier den Eindruck, dass der Wind nachzulassen schien und ich wusste, wenn ich jetzt weiterpaddle, kann ich ja jeder Zeit anlegen zumindest bis zum Naturschutzgebiet und das war dieses Mal wirklich nicht so groß 🤔. Doch auch hier kurz vorm Ende des Gebietes nahm der Wind wieder zu und die Wellen wurden höher, teilweise so hoch wie ich sitzend auf meinem SUP. 🤔 An dieser Stelle war mir nun klar, dass ich Pause machen werde und dazu musste ich aber irgendwie an den Strand. Inzwischen war das Wasser so flach, dass sich immer mehr Wellen brachen, auch über meinem SUP. Eine Welle warf mich und das SUP dann um. Da merkte ich, dass es super flach unter mir war: Paddel suchen, SUP umdrehen (alles war wie vorher an Ort und Stelle) und ab an Land. Dieses Ereignis bleibt mir wohl im Kopf. Es ist zwar nichts passiert, aber mir wurde klar, dass das jetzt ein Zeichen war, nicht mehr weiter zu paddeln für heute und das nächste Mal nicht solch eine Grenzerfahrung einzugehen. Und dann kam Silke, meine Rettung. Durch sie erfuhr ich, dass ich auch bis zum nächsten Zeltplatz laufen könnte. Aber es kam noch besser, sie begleitete mich und bot mir einen Schlafplatz an.

Abbruch für heute

Hier ein paar Eindrücke vom Lipper Yachthafen und dem Hafenimbiss „Lipper Allerlei“, sehr liebevoll geführt. Es gab heute für mich Forellenfladen und Melonensalat 😋😋😋.

Strecke: ca. 12,2 km (Aufzeichnungsapp streikt schon wieder, ich glaube, sie mag die Well+ ca. 1km Fußmarsch (Hohenfelde-Lipper Yachthafen)

Highlight: der „Engel“ Silke, der wie aus dem Nichts an den Strand nach meiner Strandung kam und mich einlud, in ihrem Gästezimmer vom Wohnwagen zu schlafen. Ich nahm dankend an und war ziemlich happy und gerührt über die herzliche Einladung.🤗🥰

Herausforderung: Paddeln in den Wellen plus zunehmenden Wind und mit Geduld 6km am Stück ohne Pause (keine Chance zum Anlegen)

Danke: an Kai💓, dass du für mich da bist, wenn ich es brauche 😘, Danke an Karin von einer evangelischen Gemeinde aus Bremen, die mir am Strand am frühen Morgen einen Kaffee gebracht hat, Danke an Willi fürs reinsetzen des SUPs und Ganz ganz lieben Dank an Silke, bei der ich heute untergekommen bin und auf einer richtigen Matratze schlafen darf. 🤗🤗🤗

Ich bin sehr dankbar für die Erfahrungen und Begegnungen, die ich hier auf meiner Tour erleben darf. 🙏

P.S. Morgen Mittag werd ich interviewt vom NDR Radio. Am Nachmittag soll das dann wohl gesendet werden. Wenn ich weiß, wann, schreib ich das hier kurz. Bin ein wenig aufgeregt. 🥴 Danke Kai, dass du mir das eingebrockt hast 😉

Wer hätte das gedacht…😃

Heute früher Start mal im Trüben 🤔

Und so ging es weiter, relativ zügig mit Doppelpaddel im Sitzen war ich heute unterwegs und erreichte schon bald Californien🥰. Ich tastete mich heute von einer Surfschule zur anderen immer an den Buhnen vorbei, die ich mit einem Sicherheitsabstand nahm, besser so. Es war mal wieder Geduld und Konzentration gefragt, um sicher durch die Welle zu kommen. Doch dann am Ende der Buhnen am Naturschutzgebiet „Strandseenlandschaft bei Schmoehl“ änderte sich das Wasser, Sonne, leichte Dünung, aber damit komm ich ja inzwischen bestens klar, so dass ich, wer hätte es gedacht, im Stehen weiter paddeln konnte. Ich mag das viel lieber und es war für mich eine richtige Erholung und Entspannung, obwohl ich wesentlich langsamer war als mit dem Doppelpaddel im Sitzen. In Hohenfelde legte ich dann fix und fertig meinen Anker💓.

Strecke: ca. 19,5 km (Stein-Hohenfelde)

Highlight: Zufallscamping auf einem kleinen schönen Platz: „Strandcamping Radeland“

…fast alleine 😇

Herausforderung: die elend lange Strecke mit den Buhnen meistern und mich durch die angeblich 30 cm hohen Wellen kämpfen (nach meinem Gefühl waren sie teilweise noch höher) 😳

Danke: an die Fischerklause in Hohenfelde, dass ich hier noch einen Platz bekommen hab (es war extrem voll und alle Plätze waren eigentlich reserviert) – ich brauchte aber nach meinem Ritt heute eine Stärkung, selbstgemachte Bratwurst und Bratkartoffeln – lecker 😋

!!! Verpflegung in Hohenfelde z.Zt. schwierig. Kiosk nur bis 16:00 in der Woche und bis 17:00 am WE auf. Die Fischerklause war die einzige Gaststätte, die hier offen hatte und auch nur bis 19:00 Uhr. Ich konnte z.B. nicht mehr für den nächsten Tag einkaufen. Alternativ hab ich mir eine Flute im Restaurant einpacken lassen. 🙂

Pausentag – Erholung für Körper, Wäsche und Zelt 😃

Urlaub ist für mich, wenn ich nicht an meinen Alltag denke. Ich persönlich kann das am besten, wenn ich wo anders bin 🥰.

Heute hatte ich meinen ersten kompletten Pausentag – Zelt darf stehen bleiben 🥰. Hier in kurzen Stichworten, was ich heute so getrieben hab:

Aufstehen, wann ich wollte – Entspannt am Zelt frühstücken – kleiner Spaziergang (2,5 km) zum nächsten Supermarkt in Wendtorf ohne SUP, einfach so – zurück Strandspaziergang mit Bismarckbrötchen (ich liiiiiebe das😋) bei Ulfs Treibgut – Erdbeerpackeis gegessen (Eis am Stiel aus Kiel; so intensiv nach Erdbeeren-Wahnsinn, ich werde wohl zum Wiederholungstäter 😋💓) – Sonnenbaden auf der Steilküste – Kochen – Blog schreiben 😉

Strecke: —

Highlight: Telefonat mit dem Küstenfunk der Militärstützpunkte Todendorf und Putlos – Auskunft: die nächsten zwei Wochen kein Betrieb, ich hab die Erlaubnis, ruhig nah am Ufer zu fahren, aber nicht anlegen! Diese Auskunft entspannt mich sehr 😇. (Tel. Küstenfunkstelle Marine Radio Todendorf nur werktags im Sommer 04385591313)

Herausforderung: Gemüsesuppe (Suppengrün, Pilze, Zwiebeln) kochen ohne Salz, Öl und Brettchen 😉

War lecker und warm – was ein bisschen Petersilie so in der Optik so ausmacht 😃

Danke: an Toni und Gerda für das Kühlen meines Käses, Danke an die freundliche Dame der Küstenfunkleitstelle, Danke an alle, die immer wieder mein Handy oder die Powerbox aufladen-ohne euch wäre ich ganz schön aufgeschmissen 🤗.

Nachtrag: natürlich hätte ich Toni und Gerda fragen können, ob sie mir Salz und andere Kochzutaten geben könnten. Das wollte ich aus dem Grund nicht, da ich wenn möglich, mit dem klarkommen wollte, was ich dabei hatte.🥰. Das nächste Mal kommt aber ein kleiner Salzstreuer mit auf die Packliste.😉

ein sportlich schöner Tag 🙂

Vorhersage der Windfinder App für heute

…das ist der Grund, warum es sich lohnt, früh aufs Wasser zu gehen 😇. Heute Nacht stellte ich mir die Frage, was ist schlimmer: Party oder Ehestreit nachts auf dem Campingplatz? Meine eindeutige Antwort: Ehestreit. Gut gelaunt stand ich heute um 5:45 Uhr auf dem Brett.

leichte Wellen als Vorboten für das, was noch kommt

Vorbei an einer langen Steilküste paddelte ich stehend über eine etwas kabbelige Ostsee. Plötzlich hatte ich eine Challenge mit mir: stehend bis zur Bülker Spitze und es ging…vor allem auf die Pomuskulatur😁. Ein kleiner Nebeneffekt noch – Schulung des Gleichgewichtssinn und Training für die stabile Mitte. Kniend ging es dann um die Ecke bis nach Strande und da waren sie wieder die Wellen. Ich nehme diese am liebsten leicht schräg, dann ist es geschmeidiger. Achtung! von Bülk nach Strande sind ziemlich viele Buhnen aus Steinen im Wasser, also weiträumig umfahren. Dank Margitt gibt es heute mal Live-Paddel-Fotos von mir 😇.

Mit Rückenwind bin ich am Strand von Strande förmlich gestrandet 😇.

Mit der Fördelinie ging es dann entspannt nach Laboe. Der Matrose sagte, dass es eines der speziellsten Fahrzeuge ist, was er bisher mitgenommen hat 💓.

Kurze Fischbrötchenstärkung für den nächsten Abschnitt- Gegenwind und Wellen. Zu diesem Zeitpunkt wusste ich, warum ich das Doppelpaddel mitgenommen hatte. Es hat extrem Spaß gemacht, mich durch die Wellen, vorbei an Wind- und Kitesurfern zu schlagen. Doch kostete es schon Kraft.

Am liebsten wäre ich noch weiter gefahren. Aber das wären dann noch 8km mehr und bei den Bedingungen kann das schon mal 3 Stunden dauern. Also brav – anlegen, Campingplatz suchen. Ich muss dazu sagen, dass ich heute auf Grund meiner rheumatischen Erkrankung extreme Krämpfe in den Fingern bekommen hatte. Ist nicht schlimm, ich kenne das ja, aber ein Grund mehr, nicht weiter zu fahren heute- sondern Pause machen. Sehr glücklich, dass ich schon so weit gekommen bin, sitze ich hier beim EM Endspiel 😇.

Strecke: 17,3 Paddelkilometer und 4,5km Fördelinie (Surendorf- Campingplatz Förderblick) toll gelegener Platz, freundlich geführt, aber keine Zeltwiese…

Will noch jemand mit auf den Platz? Ich hab da noch was frei 😃.

Highlight: definitiv das lange Paddeln im Stehen 💓 und das Treiben mit Rückenwind

Herausforderung: die Wellen richtig zu nehmen und sich keine Sorgen zu machen, dass das SUP das aushält.

Danke: Britta DLRG, schön dass du so früh aufgestanden bist und mir beim Tragen geholfen hast 🤗 Danke Margitt für deine spontane Eingabe, Fotos zu machen 👍. Danke an die helfenden Hände auf dem Schiff.

Abwägen und Entscheiden 🤔

Heute früh musste ich mich entscheiden, wie und wann ich weiter voran komme. Die Strecke durch die Eckernförder Bucht ist mit einigen Hindernissen für SUPer verbunden: Marinestützpunkt Eckernförde – hier muss man die Tonnen umfahren, dann Sperrgebiet Süd- Umfahren nicht sinnig, weil zu weit – besser beim Hundestrand raus und beim FKK wieder rein, als nächstes Übungsplatz Aschau- in weitem Abstand umfahren und zu guter Letzt das Sperrgebiet Surendorf, welches man auch um die Tonnen umfahren muss und keiner konnte mir eine Auskunft geben, ob ich auch näher an Land fahren könnte und ob Schießübungen stattfinden oder nicht. Außerdem sind heute U-Boote draußen, zu denen man auch entsprechenden Abstand halten muss. Bei so einem Traumwind wie gestern hätte ich nicht lange nachgedacht und wär losgepaddelt. Doch heute Windstärke 4-5 (tlw. war es dann auch 6). So gab es viele Überlegungen wie ab Seglerhafen einsetzen und ein Stück paddeln bis vor Aschau. Dann Taxi anrufen, Surfschule finden, die mein SUP wieder aufpumpt. Aber letztendlich war nicht klar, ob ich mit dem Wind überhaupt klar kommen werde. Oder Pausentag in Hemmelmark einlegen, das kam nicht wirklich in Frage, da für übermorgen hohe Wellen vorhergesagt waren und ich wollte schon entspannt um die Küste bis zur Fähre in Strande kommen und das ist z.Zt. nach Vorhersage nur morgen ganz früh möglich. Also besprach ich die Situation mit meinem Zeltnachbarn Jürgen beim Frühstück und dann stand die Entscheidung fest. Jürgens Auto hatte Dachgepäckträger 👍🙂 und so ging mein Weg über den Baumarkt und den Bankautomaten an Land weiter bis nach Surendorf. Hier sah ich später, dass die Entscheidung richtig war, Schaumkronen auf dem Wasser, die Kitesurfer hatten ihren Spaß. Als Zeltnachbarn hab ich heute Kühe 🐮Für den Campingplatz Surendorf entschied ich mich einfach aus dem Grund, weil ich die Militärstützpunkte gerne hinter mir haben und kein Risiko eingehen wollte.

Strecke: 27 Autokilometer – 23 ausgelassene Paddelkilometer (Hemmelmark – Surendorf)

Herausforderung: Geschenk des SUPtransportes einfach annehmen und plötzlich hab ich einen Strand-Relax-Tag geschenkt bekommen.

Highlight: Frühstück im Stuhl am Tisch und zu zweit 🤗, und zum Abendessen eine leckere Bowl mit Ziegenkäse. Ansonsten werfe ich gerade meine Ernährungsweise für diese Tour komplett über Board (alles andere wäre eine zusätzliche Herausforderung und hat hier gerade nicht die oberste Priorität)  Motto: Iss das, was es gerade gibt und denk nicht so viel nach. 🤷

Danke: vor allem an Jürgen für seine Hilfe und Selbstlosigkeit.🤗 Danke an alle DLRG-Rettungsschwimmer an den Stränden und heute an besonders an Frank, die mich mit Tipps und Hinweisen für die kommenden Strecken sehr unterstützen. 

Ein SUPerTraumtag- fast😉

Nach einer etwas verkürzten Nacht stand ich um 6:00 Uhr auf meinem Board. (Campingplatz kann ganz schön anstrengend sein. Nachts um halb 1 Ehe-Krise bei den Nachbarn und „hochphilosophische“ Gespräche vor dem Waschhaus. Oropax war auch keine Lösung.🥴 Da lob ich mir die Vögel am frühen Morgen.)

Heute war der Wind mal so, wie ich ihn brauchte – entweder still, ablandig oder Rückenwind. Auf glatter See fuhr ich so vor mich hin, feilte zwischendurch entspannt an meiner Paddeltechnik. Um das Booknis Eck herum bog ich in die Eckernförder Bucht ein. Vorbei an einer schönen Steilküste mit den verschiedensten Vögeln (Austerfischern, Mauerseglern…) ging mein Weg über Langholz. Hier wurden Erinnerungen wach an schöne Klassenfahrten auf dem Reiterhof Juhl, der immer noch existiert und modernisiert wurde 👍. Am Campingplatz Langholz gab es dann den ersten Kaffee für mich heute. Dabei entdeckte ich eine neue Sicherung meines SUPs, da am Strand nur Steine waren 😇. Der kleine Laden, Cafe, Bar auf dem Campingplatz machte einen sehr liebevoll individuell geführten Eindruck; könnte mir vorstellen, hier mal zu übernachten.

Das Übungsfeld Ludwigsburg umfuhr ich mit entsprechendem Abstand. Das hat richtig Spaß gemacht, da ja fast kein Wind war… kurze Pause in Karlsminde, dann war schon mein Ziel Hemmelmark in Sicht. Doch plötzlich änderte sich der Himmel, alle Vorhersage war zunichte. Dann ein Donner und ein Blitz, also raus aus dem Wasser. Und so wartete ich gefühlte 1 1/2 Stunden im Regen. Neue Erfahrung: In jeder Pause nicht nur aufs Wetter und den Wind schauen, sondern auch mal einen Blick aufs Regenradar riskieren. 🤷

Strecke: 17,5 km (Fischlegerstrand-Hemmelmark) — 100er Marke heute geknackt 💖

Highlight: das glatte Wasser mit mir über Kilometer und der Rückenwind

Herausforderung: Entscheidungen akzeptieren und nicht anzweifeln, bin jetzt hier und das ist gut so und zu merken, wann nach einem Gewitter der richtige Zeitpunkt ist, um weiter zu fahren

Danke: an die beiden Herren, die mein SUP an Land getragen haben in einer meiner Pausen und an das Mädchen, welches mir ein wichtiges Örtchen gezeigt hat 😉. Ganz lieben Dank auch an Jürgen vom Flensburger Ruderclub, der mir erklärt hat, wie ich sicher um die Militärstützpunkte herum komme und im Notfall für mich da ist 🤗, Danke an meinen Zeltnachbarn Jürgen, der mir sofort angeboten hat, mich mit seinem kleinen Bötchen um den Marinestützpunkt zu fahren. 😇 Danke Dir Wind, dass du heute für mich warst.

Zum Schluss noch etwas zum Kormoran: Wenn er erhaben und mit voller Größe sein Gefieder auf den Steinen trocknet, erinnert er mich immer daran, dass auch ich mich aufrichte und groß mache. Vor zwei Jahren schon beim Wandern und jetzt beim Paddeln. Danke.

… schärfer ging nicht 🤷

Meditation und auf den Körper hören

Damit wurde ich heute seeehr früh geweckt 🥰

Mein Tag begann nach dem Aufstehen mit Gymnastik am Strand. Bisher hab ich immer gerne Wolken gelesen, also Bilder in ihnen zu sehen. Heute habe ich mit dem Steinelesen angefangen 😃:

Es folgte ein Frühstücksbuffet in der Giftbude – ein inklusives Projekt der Schleswiger Werkstätten. Super gut und einen Besuch wert.

Dann ging es viele Kilometer bei einer glatten Traumostsee, zumindest für StandUpPaddler:innen😉 weiter. Nur die ersten paar Schläge auf die andere Seite der Schlei waren etwas sportlicher. (Fahrrinne, Freizeitmotorboote🙄) Heute ließ ich mich nicht treiben. Die Ostsee war meditativ und ich auch. So paddelte ich die meiste Zeit mit meinem entspannten langen Wanderpaddelschlag. 😇🧘🏻‍♀️ Sogar das Naturschutzgebiet Schwansender See konnte ich stehend weiträumig umpaddeln.

Am Seglerhafen in Damp frischte der Wind dann ein wenig auf. Aber das reichte, dass ich nun knieend weiter fuhr, da vor allem meine linke Schulter mir meldete, dass sie nicht alleine sondern doch bitte auch die rechte belastet werden möge. Ich versuchte ihr zu erklären, dass das bei dem Wind gerade nicht ginge. Sie reagierte mit Streik und ich hörte auf sie und visierte den nächst möglichen Campingplatz in Fischlegerstrand an. 👍

Strecke: 13,2 km (Schleimünde-Fischlegerstrand)

Highlight: 4 km/h Wind, zwar von Ost, aber das war vollkommen ok. Also gelernt, Ostwind ist nicht immer schlecht 😉.

Herausforderung: das Wetter richtig zu lesen und nur mit einer Seite zu paddeln (Ostwind nahm zu🙄); eine weitere Herausforderung war, das Trinken nicht zu vergessen vor lauter Meditation 🧘🏻‍♀️ Wichtig!

Danke: an meinen Körper, dass er mir Bescheid gegeben hat, dass ich nicht weiter paddeln sollte für heute. Und das war gut, denn es kam dann doch noch mehr Wind auf als angesagt.🤗

Bin da 👍👍👍🥰… Gegenwind und Wellenreiten!

Da für den Vormittag noch etwas mehr Wind vorhergesagt war, machte ich heute mal ein bisschen langsamer. Eigentlich wollte ich ja mit dem Fahrrad die Geltinger Birk erkunden. Das wird nun irgendwann nachgeholt. Denn trotz Westwind sah das Wasser ziemlich verlockend aus. Also beschloss ich, doch früher als gedacht loszufahren.

Mein Start mit glattem Wasser und ein bisschen Gegenwind

So paddelte ich mich durch bis nach Hasselberg vorbei an ziemlich vollen Stränden. Aber hier gab es die ein oder andere Unterhaltung. Z.B. „Könnten Sie unsere Luftmatratze retten?“ Ich bin froh, dass ich Nein gesagt hab. (Geht doch!😉) Die beiden können froh sein, dass nur ihre Luftmatratze weg war und nicht sie mit ihr. Es waren teilweise heftige Böen unterwegs. In Hasselberg checkte ich die Lage und telefonierte mit dem Hafenmeister der Lotseninsel in Schleimünde. Ich entschloss mich, weiter zu paddeln zumindestens bis zum Anfang des Naturschutzgebietes. Dort machte ich Pause auf Grund der Windverhältnisse und auch um mich noch mal zu erholen. Im Nachhinein eine sehr sinnige Entscheidung:

Dann ein kurzes Telefonat mit Kevin und mit seinem OK ging ich aufs Wasser. Mit Geduld und guter Beobachtung von Wind, Wolken und Wellen schaffte ich es sicher im Knien bis zur Schleimündung. Mit der Dünung im Rücken ließ ich es mir nicht nehmen, das letzte Stück im Stehen zu fahren. 🥰 Überglücklich und voller Dankbarkeit erreichte ich den Hafen. 🙏😇🥰

Strecke: ca. 14 km Falshöft – Lotseninsel Schleimünde

Highlight: definitiv die Lotseninsel – ein kleines Einod für Wassersportler. Am Tag kommen auch Ausflugsboote hier her. Alle sind super nett und freundlich. Nur das Duschwasser wurde nicht warm, aber egal, gab’s halt ne gute Erfrischung 😉. Hier ein paar Eindrücke.

Herausforderung: Paddeln um das Naturschutzgebiet Schleimünde. Hier musst du auch entsprechend Abstand halten. Ich hatte Glück- kein Wind, aber laut Windfinder 30 cm hohe Wellen. Das war ok, aber mit Hektik kommst du hier nicht weiter. Gute Erfahrung für mich. Vielleicht nehme ich diese mit in mein weiteres Leben 😉.

Danke: nochmal an Swantje und Wulf, meine Zeltnachbarn in Bockholmwik. Ohne sie wäre ich jetzt nicht hier an diesem tollen Ort.🙏 Danke auch vor allem an Kevin, dem Hafenmeister der Lotseninsel. Ohne sein „Lotsen“ wär ich jetzt wahrscheinlich nicht hier. Danke auch an den Vogelwart, der mich beruhigte und sagte, es sind 3 km um das Naturschutzgebiet. Da wusste ich, dass es machbar ist und danke an mein SUP, welches mich sicher durch die Wellen gebracht hat. 😘 Und danke an Emilia, die mir eine kurze Führung über die Lotseninsel gegeben hat.🤗

Und so vetabschiede ich mich für heute mit Mövengeschrei im Hintergrund. 😴

Sicherheit geht vor! Wandertag 🤔😃

Entspannt aufgestanden und festgestellt, dass ich nichts mehr zum Frühstück hab. OK, ich faste ja sonst auch manchmal. Geht schon. Zumindest gab’s nen Kaffee. Also wichtige Erfahrung: ‚ Am besten für zwei Tage Vorrat einpacken 👍!‘

Da die Geltinger Birk ein Naturschutzgebiet ist, muss man sie mit 200m Abstand umfahren. Das war mir zu heftig und risikobehaftet, nicht nur wegen des Windes, sondern auch, weil ich so weit vom Land weg gewesen wäre und allein. Vielleicht kann man bei absoluter Flaute fahren, aber das war für die nächsten Tage überhaupt nicht angesagt. Also nahm ich meinen Wagen Oscar und packte mein Hab und Gut fahrsicher drauf. Und es ging zu Fuß auf die andere Seite nach Falshöft.

Das Gute an so einem Ruhetag: Ich hab mich ein bisschen mit meiner KanuApp beschäftigt und gesehen, dass dort für meine Route wichtige Infos eingetragen sind. Gut zu wissen 😇. Weitere Erfahrung: Gut vorbereitet über die örtlichen Gegebenheiten aufs Wasser zu gehen und nicht allzu naiv auf so eine Tour. Hab’s ja jetzt begriffen. Also alles gut 😉.

Strecke: 0 Paddelkilometer, 7,7 km zu Fuß und 9 ausgelassene Paddelkilometer (Wackerballig – Falshöft)

Highlight: einfach mal nichts tun und dem Meer zuhören. Irgendwie auch ne Herausforderung 🤔?!

Herausforderung:  barfuß mit Crocs eine längere Strecke gehen. Strümpfe wären sinnig gewesen 🤷

Danke an die Angebote verschiedenster lieben Menschen z.B. zum Transportieren meines SUPs zum nächsten Campingplatz oder einer Möglichkeit des Ausleihens eines Fahrrades… Danke an Horst und Ralf für das gute Gespräch 🤗.

Blick aus dem Zelt 💓🌄

Aus der Erfahrung von gestern gelernt?🤔

5:10 Bockholmwik, besser geht nicht 🤗

Erster Kaffee in Langballigau

Relativ früh, um halb 7, stand ich auf meinem Brett. Durch eine heute ruhige Außenförde vorbei an wunderbarer Natur mit fast keinen Wellen und im Regen ging heute meine Route bis nach Wackerballig. 🥰 Vorteil vom Regen: ich war meistens allein an der Küste.

Strecke: 24,7km (Bockholmwik – Wackerballig)

Highlight: das Bismarckbrötchen 😋 in Habernis. Ehrlich gesagt, es waren 2😃

Herausforderung: die richtige Entscheidung zu treffen: Weiter paddeln oder nicht 🤔? Jedenfalls traf ich die Entscheidung, bei Westwind (ablandig) weiterzupaddeln und es ging, da ich ja immer im windgeschützten Bereich war😇. Auch Rückenwind durfte ich erleben. Das war schön.

Danke an den Wind und mein Handy, welches mir sehr bei meinen Entscheidungen zum Weiterpaddeln hilft 🤗. Und danke an Anna, die DLRG und dem Mitarbeiter vom Surfspot in Wackerballig, die mir heute geholfen haben.

…bis eben war alles gut 🤔

So sah der erste Teil meiner heutigen Tour aus- ein Traum für jeden Standuppaddler- Paddeln im Stehen in einem lauen Lüftchen.

Doch dann verstand ich den Spruch eines Paddlers, den ich traf: „Du musst ja noch durch die Außenförde!“ Hinter der Halbinsel Holnis änderte sich alles, die Wellen, der Wind und🤔. Zwischenzeitlich: ‚Wer sein SUP liebt, der schiebt 😉.‘ Mit viel Geduld, vielen Paddelwechseln und Zeit bin ich dann heute so um halb 6 in Bockholmwik sicher gelandet. Yeah.

Strecke: ca. 21 km (Fahrensodde – Bockholmwik)

Highlight: die Unterwasserwelt- Krabben, Seesterne, Quallenmeere usw.

Herausforderung: Heute gab es 3:

1. Was, wenn mal dringend… und es nicht mehr ans Ufer schafft🤔…Geht auch 😃.

2. Das SUP und mich sicher durch die Wellen bringen. Ostwind war heute nicht mein Freund, aber ein guter Lehrer 😉.

Heute ist auch ein Tag der Dankbarkeit.

Danke für den guten Start in den Tag. Danke für die wunderschöne Natur und an die, die sie erhalten. Danke an die, die mich begleiten und danke an meine Zeltnachbarn Swantje und Wulf, ohne die ich heute nicht so entspannt Abendbrot gegesssen hätte. (Eigentlich war das Restaurant komplett ausgebucht.)

Auf geht’s…

…im Stehen bei moderatem Westwind zur Flensburger Hafenspitze vorbei am Oldtimer-Hafen. Guter entspannter Start 😇.

Rückweg auf der anderen Seite bis zu meinem heutigen Zielpunkt, dem EFKK im Knien, bisschen Gegenwind und Kabelwellen.

Strecke: ca. 13,5 km (dänische Grenze Wassersleben- Flensburg Fahrensodde) – ich nenn das ab heute: gemessen in SUP-Zickzackkilometern😉

Highlight: Erfahrungen sammeln im Erkennen von Fischernetzen

Herausforderung: entspannt bleiben, auch wenn es noch so langsam voran geht.🧘🏻‍♀️

Meine Begleiter: Oukai=SUP, Oscar=Bootswagen, Jack=Zelt 💓

Danke dem Kanuclub, dass ich hier heute mein Zelt aufschlagen darf🤗.

Auf der Suche nach dem Startpunkt👀

An der deutsch-dänischen Grenze in Wassersleben gibt es eine gute Einstiegsmöglichkeit. 💓

Morgen geh ich also kurz über die Grenze, bevor ich starte. Ansonsten heißt es für mich, auf meine Kräfte gut zu achten und maximal an die eigene Grenze zu gehen. 🧘🏻‍♀️

mit einem Fuß in DK und dem anderen in D😇

Probepaddeln mit Gepäck auf dem Ratzeburger See

…man gut, dass ich das einmal gemacht hab. Beim Ansehen der Bilder war ich sehr erstaunt, wie viel Tiefgang mein SUP hinten hatte. Also nochmal ein bisschen umpacken und dann hoffe ich auf gute Windbedingungen (natürlich so wenig wie möglich 😉) für meinen ersten SUP-Tag. Aber das werde ich wohl erst wirklich am Samstagmorgen wissen.😇