Heut‘ hatte ich Begleitung 🥰 von meinem allerbesten Freund Osti. Ziel- das, wie schon vor einigen Tagen angekündigte Schiffswrack an der Tarnewitzer HUK.
Also Bretter rauf’s aufs Auto und ab zum Startpunkt an der Weißen Wiek.

Nach einem guten km erreichten wir das Schiffswrack, welches uns in den verschiedensten Gesprächen bei unserer Tour immer wieder Fragen offen ließ. Dazu mehr. Hier erstmal ein paar Eindrücke. Das war schon sehr eindrucksvoll.







Nach diesem hautnahen Einblick in die Geschichte paddelten wir weiter in Richtung Boltenhagen.
Unterwegs trafen wir einen sportlich ambitionierten SUPer, der uns versuchte weis zu machen, dass das Wrack gar kein Wrack war, sondern nur eine Attrappe, die als Raketenabschussrampe gedient habe. Damit gab ich mich nicht zu frieden und sagte nur: „Dem werde ich später mal näher auf den Grund gehen.“ Später mehr 😉.
Doch wie heißt es so schön. Wir haben die Rechnung bzgl. Windrichtung ohne den Wirt gemacht 🤨, in unserem Fall war der Wirt der Wind, der so drehte, dass wir ihn direkt von der Seite hatten. Schnell war klar, heut‘ geht es nicht bis zur Seebrücke. Nach knapp 5 km strandeten wir an dem übervollen Badestrand von Boltenhagen. Pause 👍 an Strandzugang 14 – hier gab’s Flat White auch mit Hafermilch. 😋Sehr liebevoll und lecker. Gerne wiederholen.

Ich googelte schon mal nach dem Wrack. Und ja, es stand etwas von einem Betonschiff. Ok. Nicht Raketenabschussrampe.🤔
Gestärkt ging’s wieder auf’s Wasser. Geduldig fuhr ich kreuzend auf Oukai in Richtung Spitze der Tarnewitzer HUK. Bei Kai und Nordi lief’s wohl besser. Jedenfalls waren sie mir meilenweit voraus. Meine Geduld ließ auch nach, bis die beiden auf mich warteten. Danke. In diesem Fall galt für mich: Gemeinsam ist besser als allein. 🤗
Vorbei an den alten Spundwänden, kleinen Sandstränden und alten von Kormoranen besiedelten Molen.





Kai kam dann mit ein paar Bootsleuten ins Gespräch bzgl. der Geschichte des Wracks und ja, es war ein Schiffswrack von einem Stahlbetonlastenboot, welches als reiner Schleppkahn diente.
Das Schiff würde dann zu Truppenübungszwecken an den jetzigen Ort gebracht und hier verwittert es nun und dient Touristen so wie wir als Erkundungsort.
Weiterhin erfuhr ich, dass ein weiteres größeres Schiffswrack vor Reddentin bei Wismar liegt. Super, die nächste SUPtour ist in Planung. 💓
Mit Rückenwind ging es in Richtung Weiße Wiek. Aber irgendwie wollte der Wind wohl, dass wir uns noch mal sportlich betätigen und drehte 🤨 auf Gegenwind und nicht zu knapp. Bis hierhin hatte ich heute meine Challenge im Stehendpaddeln geschafft und ich dachte mir, dass ich jetzt das letzte Stück nicht klein beigeben werde. Und so paddelte ich im Schneckentempo zurück zu unserem Ausgangspunkt. (Kai schon inzwischen sein SUP.)
Von der weißen Wiek sind zwei Betonklötze im Wasser zu sehen. Diese dienten früher ebenfalls als Zielobjekte bei militärischen Übungen.

Am Ende rettete ich noch einen Wasserball und den Tag ließen wir später am Hafen ausklingen 🥂🥰.






Strecke: 8,9 km bei allen denkbaren Windrichtungen
Highlight: Das alte Schiffswrack und der Flat white 😋.
Herausforderung: Beibehalten der Ruhe und Geduld auf dem Wasser, auch wenn der andere schon km-weit voraus paddelt 🤔.
Danke: an Kai für den gemeinsamen wunderschönen Tag.😘💓