Heute früh musste ich mich entscheiden, wie und wann ich weiter voran komme. Die Strecke durch die Eckernförder Bucht ist mit einigen Hindernissen für SUPer verbunden: Marinestützpunkt Eckernförde – hier muss man die Tonnen umfahren, dann Sperrgebiet Süd- Umfahren nicht sinnig, weil zu weit – besser beim Hundestrand raus und beim FKK wieder rein, als nächstes Übungsplatz Aschau- in weitem Abstand umfahren und zu guter Letzt das Sperrgebiet Surendorf, welches man auch um die Tonnen umfahren muss und keiner konnte mir eine Auskunft geben, ob ich auch näher an Land fahren könnte und ob Schießübungen stattfinden oder nicht. Außerdem sind heute U-Boote draußen, zu denen man auch entsprechenden Abstand halten muss. Bei so einem Traumwind wie gestern hätte ich nicht lange nachgedacht und wär losgepaddelt. Doch heute Windstärke 4-5 (tlw. war es dann auch 6). So gab es viele Überlegungen wie ab Seglerhafen einsetzen und ein Stück paddeln bis vor Aschau. Dann Taxi anrufen, Surfschule finden, die mein SUP wieder aufpumpt. Aber letztendlich war nicht klar, ob ich mit dem Wind überhaupt klar kommen werde. Oder Pausentag in Hemmelmark einlegen, das kam nicht wirklich in Frage, da für übermorgen hohe Wellen vorhergesagt waren und ich wollte schon entspannt um die Küste bis zur Fähre in Strande kommen und das ist z.Zt. nach Vorhersage nur morgen ganz früh möglich. Also besprach ich die Situation mit meinem Zeltnachbarn Jürgen beim Frühstück und dann stand die Entscheidung fest. Jürgens Auto hatte Dachgepäckträger 👍🙂 und so ging mein Weg über den Baumarkt und den Bankautomaten an Land weiter bis nach Surendorf. Hier sah ich später, dass die Entscheidung richtig war, Schaumkronen auf dem Wasser, die Kitesurfer hatten ihren Spaß. Als Zeltnachbarn hab ich heute Kühe 🐮Für den Campingplatz Surendorf entschied ich mich einfach aus dem Grund, weil ich die Militärstützpunkte gerne hinter mir haben und kein Risiko eingehen wollte.

Strecke: 27 Autokilometer – 23 ausgelassene Paddelkilometer (Hemmelmark – Surendorf)
Herausforderung: Geschenk des SUPtransportes einfach annehmen und plötzlich hab ich einen Strand-Relax-Tag geschenkt bekommen.
Highlight: Frühstück im Stuhl am Tisch und zu zweit 🤗, und zum Abendessen eine leckere Bowl mit Ziegenkäse. Ansonsten werfe ich gerade meine Ernährungsweise für diese Tour komplett über Board (alles andere wäre eine zusätzliche Herausforderung und hat hier gerade nicht die oberste Priorität) Motto: Iss das, was es gerade gibt und denk nicht so viel nach. 🤷

Sommerreisbowl yammi 
natürlich alkoholfrei😇 
Danke: vor allem an Jürgen für seine Hilfe und Selbstlosigkeit.🤗 Danke an alle DLRG-Rettungsschwimmer an den Stränden und heute an besonders an Frank, die mich mit Tipps und Hinweisen für die kommenden Strecken sehr unterstützen.



Ich hoffe, du konntest den geschenkten Strand-Relaxtag so richtig genießen. 🙂
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Ja, nachdem ich einige wichtige Dinge für meine nächsten Tage geklärt hatte, schon. 😉
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