
Heute wollte ich eine entspannte SUPtour an der Wohlenberger Wiek machen. Die Windvorhersage war gut. Beim Blick aufs Wasser überlegte ich, welche Richtung ich nehme. Nach den ersten Paddelschlägen entschied ich mich, über die Wiek direkt zur weißen Wiek zu fahren. Schwimmweste angelegt und los. Ein bisschen Gegenwind fand ich nicht schlimm. Mit meinem SUP tanzte ich quasi durch die Wellen.
Dies änderte sich aber nach ca. 3 km. Irgendwie wurden die Wellen größer und es hieß, im Knien weiter zu paddeln. Das war ok, ein bisschen Kreuzen und dann erreichte ich den Strand der Weißen Wiek. Hier kann man bei stiller See in Richtung Boltenhagen zu einem Schiffswrack paddeln (für mich heute? 🤔 – Später irgendwann mal😇.)
Da ich überhaupt kein Gefühl hatte, wie sich der Wind entwickeln würde, machte ich nur eine kurze Trinkpause und weiter ging’s im Knien um den kleinen Hafen von Boltenhagen (Hier gibt’s leckere Fischbrötchen. Einige von euch wissen, dass ich Bismarckhering über alles liebe, aber hier kann ich den Aalrauchmatjes sehr empfehlen 🥰😁.)
Fotos von der Weißen Wiek gibt’s leider aufgrund der Wellen keine 🤷🏻♀️.
Die Wellen wurden irgendwie nicht kleiner. Aber das Gefühl, von den Wellen mit leichtem Rückenwind getragen zu werden, war unbeschreiblich. Hinter dem Hafen wurde es dann etwas ruhiger (vorerst). Ein paar Schläge im Stehen zum Erholen waren auch drin. 🙏
Doch dann kamen die Wellen immer mehr von der Seite und ich musste Kreuzen und wieder knieend paddeln. Vorbei an der typischen Küstenlandschaft mit Steilküste und kleinen Wäldchen ging es dann weiter.

Mit viel Geduld erreichte ich den alten Anleger bei Wohlenberg, den ich dann entschlossen umrundete, um mich dann von den Wellen in Richtung Strand (Pause, Fischbrötchen 🤗) tragen zu lassen. Ich weiß nicht, ob man es auf dem Bild erkennt. Die 🌊 waren für ein SUP ganz schön groß. Und ich hatte (aus Erfahrung) extrem Respekt vor brechenden Wellen im Flachwasser. Und das war gut so.


Gestärkt ging es mit Doppelpaddel und viel Geduld die letzten km in Richtung Ziel. Kreuzen, Kreuzen, Kreuzen 😮 Bei Robert (Surf-Knopf) machte ich aber noch eine Trinkpause. Er erzählte mir dann, das immer so um 14:00 sehr häufig sich das Wetter und somit der Wind ändert. Diese Info werde ich wohl ab heute verinnerlichen. Übrigens ist die Wohlengberger Wiek ein sehr guter Spot zum Surfen lernen. Kann ich aus eigener Erfahrung berichten👍🤗.
Bei wunderschönstem Sonnenschein und Wind😉 erreichte ich dann meinen Start- und Zielpunkt.

Fazit für heute: aus Meditationspaddeln wurde eine SUP-Sporteinheit😜
Strecke: Campingplatz Liebeslaube – Weiße Wiek – Anleger Wohlenberg – Surfknopf – Campingplatz Liebeslaube- 14,9 km
Highlight: Die Wellenschnittigkeit meines neuen SUPs „Nordi“ zu erleben und kennenlernen zu dürfen😉
Herausforderung: Geduld bei 7 km Seitenwellen
Danke: an das Universum, dass es den stärkeren (nicht vorhergesagten) Wind nicht schon früher geschickt hat und Danke an Margit für den Tipp, immer ein Doppelpaddel mitzunehmen – war Gold wert heute 😘